Bodo Brücher

Bodo Brücher

* 19.02.1926
† 29.12.2018
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Dr. Udo Brücher mit 92 Jahren verstorben

03.06.2019 um 13:29 Uhr von Westfalen-Blatt

Er war über Jahrzehnte einer der großen politischen Aktivposten in Werther mit viel Sinn für den Gemeinsinn, der mit einem stillen und beharrlichen Engagement über Parteigrenzen hinweg eine hohe persönliche Wertschätzung genossen hat. Deshalb wird nicht nur in der SPD über den Tod von Ehrenmitglied Dr. Bodo Brücher getrauert, der bereits am vergangenen Samstag (29. Dezember) im Alter von 92 Jahren nach kurzer, schwerer Krankheit gestorben ist.


Der Tod ereilte ihn in Wolfenbüttel, wo Bodo Brücher über Weihnachten bei einem seiner fünf Söhne weilte und er plötzlich schwer erkrankte. Bis ins hohe Alter war der Pädagoge äußerst aktiv. Für den SPD-Ortsverein hatte er erst kürzlich an der Erweiterung einer Ausstellung anlässlich des 100-jährigen Bestehens, das im kommenden Frühjahr gefeiert werden soll, gearbeitet. Zusammen mit seiner Frau Gerda, mit der er 65 Jahre verheiratet war und die im Oktober 2017 starb, hatte er 2015 eine umfängliche Ausstellung anlässlich des 150-jährigen Bestehens der Bundespartei erarbeitet, die viel Anerkennung fand. Am kommenden Wochenende wollte die Wertheraner SPD ihr »Urgestein« für 70-jährige Mitgliedschaft ehren. Er hat es nicht mehr erleben können.

»Der Tod von Bodo Brücher ist ein riesiger Verlust«, sagt die Vorsitzende des SPD-Ortsvereins, Annette Mielke-Gockel und fügt hinzu: »Er war ein klugen Kopf und guter Freund, der sich auf vielerlei Weise verdient gemacht hat.« Die Bildung habe Bodo Brücher besonders am Herzen gelegen, dass junge Menschen Bildungschancen bekommen und davon profitieren.

Der gebürtige Magdeburger nahm 1949 ein Lehramtsstudium auf, unterrichtete anschließend bis 1973 in Düsseldorf. Als Wissenschaftler wechselte er dann an die Universität Bielefeld, was die Familie in Häger sesshaft werden ließ. Brücher promovierte 1976 als Doktor der Philosophie und wurde 1984 akademischer Direktor.

An der Uni zählte Jugendforschung zu seinen Schwerpunkten, aber auch in der politischen Arbeit wurde das große Jugendthema konkret. 20 Jahre war Bodo Brücher in Werthers Kommunalpolitik aktiv. Das Jugendzentrum in der Alten Ampelschule war unter seiner Regie aufgebaut worden. Dieser persönliche »Meilenstein« in Werther wirkt bis heute.

 

Sein langjähriges Engagement in der sozialdemokratischen Falken-Bewegung, für die er sogar im Bundesvorstand wirkte, war ihm eine Herzensangelegenheit.

Jörg Brücher weiß, dass die Persönlichkeit des Vaters auch stark durch Erlebnisse und Verletzungen als junger Soldat geprägt war. Als Pädagoge sei er auch im hohen Alter noch mit modernen Medien aktiv gewesen. Bodo Brücher hinterlässt fünf Söhne und acht Enkelkinder. 

 

Nachruf aus dem Westfalen-Blatt vom 03.01.2019

 

 

Gedenkkerze

Andrea Wehling

Entzündet am 06.01.2019 um 16:07 Uhr

Ich habe Bodo sehr viel zu verdanken. Seine Fairness und sein soziales Engagement werden mir immer in Erinnerung bleiben. Du wirst immer einen Platz in meinem Herzen haben.

Gedenkkerze

www.wb-trauer.de

Entzündet am 05.01.2019 um 08:24 Uhr

Westfalen-Blatt

vom 05.01.2019

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vom 05.01.2019
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