Günter Danielmeier

Günter Danielmeier

* 04.04.1938
† 11.10.2022
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Angelegt am 15.10.2022
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Trauer um Günter Danielmeier

24.10.2022 um 12:27 Uhr von Westfalen-Blatt

Ein Herforder SPD- und AWO-Urgestein ist tot: Günter Danielmeier, Jahrzehnte lang fester Bestandteil der Elverdisser Ortsvereine, starb am 11. Oktober im Alter von 84 Jahren nach schwerer Krankheit.

„Ich bin nun einmal so gestrickt, dass ich mich für die Allgemeinheit einsetzen möchte“, hatte Günter Danielmeier noch vor Kurzem in einem Interview mit dieser Zeitung gesagt. Nicht nur kommunalpolitisch – von 2006 bis 2016 war er Vorsitzender der Sozialdemokraten – engagierte er sich in Herfords südlichstem Stadtteil, auch in der Arbeiterwohlfahrt (AWO) war er aktiv. Von 2010 an war er deren Vorsitzender, erst in diesem Jahr legte er sein Amt nieder. Sein Alter und gesundheitliche Gründe veranlassten ihn dazu, auf der Mitgliederversammlung nicht mehr zu kandidieren.

Günter Danielmeier trat 1991 in die AWO ein und folgte damit dem Beispiel seiner Ehefrau Ursula, die bereits ein Jahr zuvor Mitglied im Ortsverein Elverdissen geworden war. Im Gegensatz zu der heute 83-Jährigen, die sich von Anfang an im Vorstand des Vereins engagierte und lange Zeit das Amt der stellvertretenden Vorsitzenden innehatte, begnügte er sich mit einer reinen Mitgliedschaft.

Erst als der damalige Vorsitzende des AWO-Ortsvereins, Hans Köhler, 2010 nicht mehr kandidierte, ließ sich Günter Danielmeier überreden, den Vorsitz zu übernehmen. Den Vorsitz des SPD-Ortsvereins, den er bis dahin innehatte, aber gab er auf. „Ich wollte mich auf den Vorsitz in der AWO konzentrieren. Denn entweder mache ich etwas ganz oder gar nicht.“ Auch als Schiedsmann war er ehrenamtlich aktiv.

Elisa Krauch, die aktuelle SPD-Vorsitzende in Elverdissen, sagt, sie habe Günter Danielmeier noch vor ein paar Wochen zu Hause besucht. „Wir haben gemeinsam die 100-Jahr-Feier des Ortsvereins besprochen und waren uns einig, dass es im kommenden Frühling ein großes Familienfest und keine klassische Parteiveranstaltung geben soll.“ Das Fest soll nun zu Ehren Günter Danielmeiers stattfinden, dessen Lebensprojekt die SPD Elverdissen ja gewesen sei.

„Für mich ist Günter ein Freund und ein Vorbild gewesen“, sagt Julia Hildebrandt, die neue Vorsitzende der AWO. Als Ehrenvorsitzender habe er sich bis zum Ende seines Lebens für die Elverdisser eingesetzt. „Er hat sich immer neue Ziele gesucht, hatte stets den Wunsch nach positiver Veränderung.“ Julia Hildebrandt, die Günter Danielmeier schon ihr ganzes Leben lang kennt, bereits als kleines Mädchen mit auf AWO-Ausflüge gefahren ist und ihn als Wahlfamilie bezeichnet, sagt: „Ich konnte ihn immer alles fragen. Er wird mir sehr fehlen.“

Bürgermeister Tim Kähler würdigt Günter Danielmeier als eine Institution in der gesamten Herforder SPD, insbesondere aber in Elverdissen. „Wir haben ihm viel zu verdanken. SPD und AWO verlieren ein Stück Herzkammer.“

Nachruf aus dem Westfalen-Blatt (Ausgabe Herford) vom 17. Oktober 2022

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vom 15.10.2022