Walter Gralki

Walter Gralki

* 25.05.1927
† 04.12.2021 in Schweicheln
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Gemeinde trauert um Walter Gralki

17.12.2021 um 11:53 Uhr von Westfalen-Blatt

Er trug maßgeblich dazu bei, dass es in Hiddenhausen das Holzhandwerksmuseum und die Museumsschule gibt. Am 4. Dezember ist Walter Gralki aus Schweicheln-Bermbeck im Alter von 94 Jahren verstorben.

Die Gemeinde erinnert in einem Nachruf an einen Mann, dessen ehrenamtliches Engagement beispielhaft gewesen sei. Gralki wurde am 25. Mai 1927 in Ostpreußen geboren. Als junger Mensch in den letzten Monaten des Zweiten Weltkriegs noch zum Kriegsdienst einberufen, kam er nach Berlin, wo er verwundet wurde. Es folgte ein langer Lazarettaufenthalt nach dessen Ende er seine Eltern im Kreis Herford wiedertraf, in den diese aus Ostpreußen geflüchtet waren.

Bei der Firma Ahlers in Elverdissen, fand Walter Gralki eine Beschäftigung und war dort über 40 Jahre im Lagerwesen tätig. 1964 wurde er für die SPD in den Rat der damals noch selbstständigen Gemeinde Schweicheln-Bermbeck gewählt.

Anfang der 1970er Jahre wurde Gralki Mitglied im Verein der Garten- und Wanderfreunde, den er auch als Vorsitzender leitete. Neben seiner Funktion als Vorstandsmitglied bei der Ev. Jugendhilfe kannte sein Einsatz bei den Errichtungen der beiden Museen keine Grenzen. Fast täglich verbrachte er mehrere Stunden auf den Baustellen, um die Restaurierungsarbeiten ehrenamtlich zu koordinieren. Für seine Verdienste wurde ihm 1997 das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen.

Nachruf aus dem Westfalen-Blatt (Ausgabe Herford) vom 17. Dezember 2021

Gedenkkerze

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Entzündet am 07.12.2021 um 08:19 Uhr

Westfalen-Blatt

vom 07.12.2021