Elisabeth Pörtner

Elisabeth Pörtner

geb. Kaase
† 13.11.2023
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Angelegt am 23.11.2023
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Trauer um bekannte Rödinghauserin

24.11.2023 um 10:36 Uhr von Westfalen-Blatt

Die Gemeinde Rödinghausen trauert um ihre Ehrenmedaillen-Trägerin Elisabeth Pörtner. Sie wurde 73 Jahre alt.

„Mit großer Bestürzung und tiefer Trauer geben wir bekannt, dass Elisabeth Pörtner, eine herausragende Persönlichkeit der Gemeinde Rödinghausen, am 13. November verstorben ist. Ihr Tod hinterlässt eine große Lücke in der Flüchtlingsarbeit in unserer Gemeinde und im Herzen aller Menschen, die sie kannten“, heißt es in einer Mitteilung aus dem Rathaus der Wiehengemeinde.

Elisabeth Pörtner war eine außergewöhnliche Frau, die sich mit Leidenschaft und Hingabe vor allem für die Belange von Flüchtlingen eingesetzt hat. Ihre Verdienste wurden nicht nur von den Menschen, sondern auch von der Gemeindeverwaltung Rödinghausen außerordentlich hoch geschätzt. 2017 wurde ihr für ihre herausragenden Leistungen die Ehrenmedaille der Gemeinde verliehen.

„Als im Sommer 2015 die ersten Geflüchteten der Gemeinde zugewiesen wurden, hat sich Frau Pörtner vom ersten Tage an voller Elan für diese eingesetzt. Sie sorgte unermüdlich dafür, dass die Menschen in unserer Gemeinde eine neue Heimat finden konnten. Sie organisierte Sprachkurse, begleitete Behördengänge und stand den Menschen mit Rat und Tat zur Seite. Ihr Engagement ging weit über das Übliche hinaus und inspirierte viele andere dazu, sich ebenfalls für die Integration von Flüchtlingen einzusetzen“, teilt die Gemeindeverwaltung mit.

In guter Zusammenarbeit mit der Gemeinde und anderen Behörden und Einrichtungen, habe Elisabeth Pörtner täglich unbürokratische Lösungen gefunden, wie etwa die Beschaffung von Bekleidung, Haushaltsgeräten und Einrichtungsgegenständen. Die Einrichtung der Kleiderkammer geht auch auf ihre Initiative zurück. Mit vielen Helfern und Helferinnen und umfangreichen Spenden aus der Bevölkerung sei die Kleiderkammer heute zu einer unschätzbaren Einrichtung für alle Bevölkerungsgruppen in der Gemeinde geworden.

„Elisabeth Pörtner war aber nicht nur eine engagierte Aktivistin, sie war vor allem auch eine warmherzige, bescheidene und liebevolle Person. Sie hatte stets ein offenes Ohr für die Sorgen und Nöte der Menschen und schaffte es, ihnen Mut und Hoffnung zu geben. Ihr unermüdlicher Einsatz für die Flüchtlingsarbeit war ein Vorbild für uns alle. Mit ihrem Tod verlieren wir nicht nur eine außergewöhnliche Frau, sondern auch eine Freundin und Wegbegleiterin. Elisabeth Pörtner wird uns immer in Erinnerung bleiben, ihr Vermächtnis wird weiterleben“, heißt es im Nachruf der Gemeinde abschließend.

Nachruf aus dem Westfalen-Blatt (Ausgabe Herford) vom 23. November 2023

Gedenkkerze

www.westfalen-blatt.de

Entzündet am 23.11.2023 um 11:20 Uhr

Westfalen Blatt

vom 23.11.2023