Heinz Brock

Heinz Brock

* 11.06.1935
† 27.12.2019
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Trauer um Heinz Brock

07.01.2020 um 11:14 Uhr von Westfalen Blatt

Gründervater der Tennisabteilung des FC Stukenbrock im Alter von 84 Jahren gestorben.

Die FC-Stukenbrock-Familie trauert um Heinz Brock, der am Freitag im Alter von 84 Jahren unerwartet gestorben ist. Er gilt als Gründungsvater der Tennisabteilung. Die Beerdigung ist am Montag, 6. Januar, ab 14.30 Uhr von der Friedhofskapelle  Stukenbrock aus.
Als jüngster Sohn von drei Kindern wurde Heinz Brock am 11. Juni 1935 auf »Stallmanns Hof« geboren. Deshalb war er auch unter dem Namen »Stallmanns Heinz« bekannt. Er besuchte die Brinkschule und entschied sich, obwohl in der Hoffolge das Jüngstenrecht vorgesehen war, für eine Tischlerlehre, während sein Bruder Franz den Hof übernahm. Nach einem Jahr als Tischlergeselle ließ er sich zum technischen Zeichner umschulen und ein Jahr später qualifizierte er sich zum Techniker. In Bielefeld und Schloß Holte war er als Techniker und Konstrukteur tätig, bevor er sich im Jahr 1978 als freiberuflicher Konstrukteur zu Hause ein Büro einrichtete.
Als er im Alter von 29 Jahren in Verl auf »Brautschau« ging, verliebte er sich auf dem Gildeschützenfest in ein junges Liemker Mädchen namens Rita. »Mit allen Tricks habe ich um sie geworben – mit Erfolg«, erinnerte sich Brock zu seinem 80. Geburtstag. Doch einige waren über diese Verbindung weniger erfreut. »Die Stukenbrocker nehmen uns die Mädchen weg«, bekam er seinerzeit von Rivalen aus der Nachbargemeinde zu hören. Gleichwohl führte Heinz seine Rita im Jahr 1967 zum Traualtar. Zwei Jahre später wurde Sohn Alexander geboren.
»Der FC Stukenbrock ist mein Leben«, hat Heinz Brock immer gesagt, der sich in zahlreichen Vereinen wie dem Lions Club Oerlinghausen engagiert hat. Als Gründer der Tennisabteilung im ursprünglichen Fußballverein FC Stukenbrock hat er sich verdient gemacht. Er war auch am Aufbau der Bocciaabteilung maßgeblich beteiligt. Mehr als 40 Jahre lang stellte er sich ehrenamtlich in den Dienst des Vereins und investierte dabei enorm viel Freizeit, Einsatz und Idealismus zum Wohl der Sportgemeinschaft. Für sein vorbildliches Engagement wurde er vom Westfälischen Tennisverband mit der bronzenen Ehrennadel ausgezeichnet.
Das Tennis-Vereinsheim, das ihm zu Ehren »Brockhaus« getauft wurde, hat er aus eigener Kraft aufgebaut. Er machte nie einen Hehl daraus, dass ohne den Rückhalt durch seine Ehefrau Rita sein Einsatz in dieser Form nicht möglich gewesen wäre. Sein Sohn Alexander, der nicht nur beruflich in seine Fußstapfen getreten, sondern ebenfalls ehrenamtlich beim FC Stukenbrock engagiert ist, erfüllte Heinz Brock mit großem Stolz, wie auch seine Enkel Jan-Lucas und Antonia.

Nachruf aus dem Westfalen Blatt (Ausgabe Schloß Holte-Stukenbrock) vom 31.12.2019

 

Gedenkkerze

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Westfalen-Blatt

vom 03.01.2020