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Über den Trauerfall (1)
Hier finden Sie ganz besondere Erinnerungen an Rolf Gräfe, wie z.B. Bilder von schönen Momenten, die Trauerrede oder die Lebensgeschichte.
Nachruf Neue Westfälische
04.12.2013 um 11:29 Uhr von NW / WBPastor Rolf Gräfe mit 68 Jahren gestorben
Lange beschäftigt beim Evangelischen Johanneswerk
Schildesche/Senne. Das Evangelische Johanneswerk und seine Mitarbeiter trauern um Pastor Rolf Gräfe. Der ehemalige Leiter des Pastoralen Dienstes und Mitbegründer der Hospizarbeit im Johanneswerk ist unerwartet vergangenen Sonntag, an seinem 68. Geburtstag, in Senne gestorben. Als Seelsorger, der aus Überzeugung seinen Beruf ergriffen hat und für die Menschen wirkte, wird er im Johanneswerk in Erinnerung bleiben.
Rolf Gräfe begann seinen Berufsweg mit einer Ausbildung zum Gärtner und kam als Sanitäter während seiner Bundeswehrzeit mit kranken und hilfebedürftigen Menschen in Berührung. Die Ausbildung zum Diakon und das Studium der Sozialarbeit folgten. In dieser Zeit bekam er zum ersten Mal Kontakt mit dem Johanneswerk - als Praktikant in der Straffälligen- und Strafentlassenen-Hilfe. In diesem Arbeitsfeld begann der gebürtige Ostwestfale dann auch im April 1973 seinen Dienst beim Gemeindedienst, heute Diakonie für Bielefeld.
Nach einer Ausbildung am Seelsorgeinstitut an der Kirchlichen Hochschule Bethel wechselte Gräfe in den Sozialdienst des Johanneskrankenhauses, heute Evangelisches Krankenhaus. Ab 1985 nahm der Diakon in Johanneswerk-Altenheimen und im Krankenhaus Aufgaben als Seelsorger wahr. 1994 wurde er Pastor. Er engagierte sich für die Hospizarbeit, betreute und begleitete schwer kranke und sterbende Menschen. Im Johanneswerk leitete er bis 2010 den Pastoralen Dienst.
Pastor Rolf Gräfe hinterlässt seine Frau Marianne und drei erwachsene Kinder.